Ein Bild aufmalen wie es sein könnte …

Was fühle ich gerade? Was will ich gerade? Und was kommt gerade aus mir heraus?

Mit der eigenen ursprünglichen Natur in Verbindung sein ist Ziel und Bedingung für ein lebendiges Leben. Um ganz, also ungeteilt leben zu können, muss ich mich selbst kennenlernen wollen, meine authentische innere Führung und inneren Landschaften erkunden. Die Welt der inneren Bilder besser kennenzulernen beireichert das eigene Welterleben enorm, es trainiert den Fokus zu halten und geduldiger mit sich selbst zu werden. Mache ich die Bilder und steuere die Gedanken im Wechsel mit offen in die Weite der Perspektive mich überlassen. Dem inneren Erleben erlauben neue Wege zu gehen. Und damit verbunden auch dem äußeren Ausdruck Freiräume schaffen. Das habe ich die letzten Wochen meinem Körper erlaubt. Nach all den Jahren des Einforderns von Leistung in kleinen Portionen und mit Unterstützung durfte ich erkennen, das im sanft mit mir selber sein die Gnade der Heilung ganz alter Strukturen passiert. Tiefen Frieden im Körper und damit verbunden eine Freude, die ich bisher nicht gekannt habe.

Der lange Weg zurück zu mir und zum Fühlen was da ist. Es entsteht immer mehr Bewusstsein durch das Fühlen; ein Schicht für Schicht abtragen der Masken und Glaubenssätze. Mein Ruf, meine Energie sendet aus und die Welt anwortet darauf, in dem sie das Gefühl, dass wir gerade sind zurückstrahlt zu uns. In einem Ja zu uns selber sein lässt uns erleben, dass wir getragen sind. Annehmen leben, lässt uns angenommen sein erfahren. Meine Schatten durchlichten und das Zulassen der Dunkelheit, lässt uns wieder leuchten. Es geht darum die Masken abzulegen, die Rollenspiele sein lassen und uns trauen dem Anderen (und uns selbst) nicht zu gefallen. Ich hab alle Wege an der Angst vorbei versucht, sie funktionieren nicht, es geht durch die Angst hindurch. Das Zulassen der Dunkelheit, die Schatten annehmen, den Mut zu fühlen, durch Angstidentifikationen hindurchgehen und immer wieder aufstehen.

Sind die äußeren Umstände meine Freunde oder meine Feinde?

Der globale Nacht der dunklen Seele in der die Welt derzeit ist begegnen mit dem Ruf der Liebe. Das innere Licht anlassen, wenn wir in Dunkelheit stehen. Liebe ist keine Antwort und kein Ergebnis, Liebe ist der Ruf. Leben erschaffen erfolgt von innen nach außen. Liebe beginnt in uns, wenn alle Gründe enden. Der Anfang beginnt in mir. Ein inneres Ja unabhängig vom erlernten liebenswert bzw. nicht-liebenswert leben. Scheiß auf die Frage, die Antwort lautet immer Liebe! Es geht um das Annehmen dessen was ist, das reintegrieren der Schatten und Ängste. Loslassen macht das Leben. Wir kehren zurrück ins Sein und die wichtigen Dinge kommen zu uns.

Unsere Probleme sind nicht das was ist, sondern unser Widerstand gegen das was ist. Im Innen weich werden und die Gefühle zulassen und im Außen klar Grenzen setzen als tägliche Übung! Das Weiche überwindet das Harte.

Mein Widerstand funktioniert nicht mehr, er trennt mich vom Vertrauen und mein Herz leben. Ich fühle mich verloren, fühle mich zerbrochen, mache Fehler. Das Funktionieren es geht nicht mehr. Wenn ich im Funktionieren alles Fühle komme ich um, und denoch ist es das einzige Wahrhaftige. Endlich nicht mehr so tun als ob.

Ist es okay kaputt zu sein, zerbrochen, nicht mehr zu können?

Ja weil es ich es erfahre. Ich muss nicht mehr heil sein, ich darf zerbrochen sein. Energie rauscht durch und die Essenz meines Wesens zieht wieder ein. Die Härte schmilzt in der sanften Selbstberührung. Ich bin wieder verbunden mit mir im mich erlauben, mir verletzlich und zerbrochen Sein zuzugestehen. Ich spüre meine Wahrheit und entspanne mich. Hinein in den Schmerz der Erde meinen Teil davon fühlend tragen, schwanken  in der Klarheit über all die Lügen unfähig das weiter zu ertragen. Ich bin mit meiner Wahrnehmung überfordert. Mir fehlt der liebevolle Rahmen für mich selbst. Es wird Zeit die Verantwortung dafür zu übernehmen! Vieles was ich mir im Leben aufgebaut habe beruht auf Überlebensangst.

Oben im strahlenden Bewusstsein ist Frieden, aber da ist es leer, da bin ich allein, weg vom Leben. Und unten ist die Hölle los, mein armer Körper, mein armes Herz wo bin ich, wieder mal geflüchtet vor meinem Leben. Die Freiheit raus zu gehen ist begrenzt hin zum Leben, ich geh darüber hinaus in die Freiheit alles zu fühlen, dran zu bleiben, so frei sein das zu fühlen was lebendig ist in mir. Wie viel Schmerz brauche ich bis ich zusammenbreche und „meinen Willen“ loslassen? Wenn ich zu meiner Wahrheit stehe, kann ich dann überleben? Ich kann mich nicht zusammenbringen. Wer ist dieses Ich dass das nicht kann?

Mein Herz zerreißt, ich kann nicht weiter. Ich fühle das „ich kann nicht mehr“ und es zerfetzt wieder eine Illusion. Liebe funktioniert immer, aber nicht aus einer Erwartungshaltung heraus. Wir verlieren die Menschen, die uns nur aus einer Erwartungshaltung heraus mögen. Ja es macht einsam (bei mir) und es begegnen uns Menschen, die uns für unser authentischen Sosein mögen. Das Herz dehnt sich aus.

Ja zum jetzt und zu uns. Wir dürfen jeden Tag üben zu sein was wir uns wünschen zu erfahren.

Was fühle ich gerade? Was will ich gerade? Und was kommt gerade aus mir heraus?

Kreativität in jeder Form free writing und visual diary ein Auszug meines heutigen Seins hier in diesem Blog und auf Leinwand gebannt. Sonntagsfreude ich mit mir ohne müssen im sein dürfen flow. Künstlerin sein ist herrlich!

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