Der Kontakt befreit mich (innen wie außen).

Viele Wortschätze darüber wie Selbstwahrnehmung (Selbst)Kontakt erfährt…

Bemerken, es geht darum mich zu bemerken, meine Wahrnehmung, meine Empfindungen, den Halt im Körper, das Wollen und Brauchen, die Abwehr, die Veränderungen, das Neue, die bekannten (Schutz-)Mechanismen, die fließenden Gefühle, die Liebesenergien, den eigenen (fehlenden) Ausdruck. Bewusst für mich als Bemerkende da sein und auch bemerken wie gut es tut bemerkt zu werden.

In welchen Momenten habe ich mich bewusst FÜR mich, mein Herz, meine Seele entschieden?

Nur ich kann aufhören mich zu ignorieren und mir erlauben hinzuspüren, was meine Programme der Konditionierung (nicht) wollen. Dann sind die Flucht vor Einsamkeit, Kontrollverlust, Ohnmacht genauso wie der Kampf um Nähe, Aufmerksamkeit, Sicherheit und Fürsorge nicht mehr Automatismen. Ich entscheide mich die Flucht vor mir selbst und den Kampf mit mir selbst anzuhalten. Nur ich kann aufhören über meine Grenzen zu gehen für „fremde Programme“. Mein Raum wird von mir behütet und beschützt (oder aufgegeben). Dann ist da die Herzenskraft, die meine inneren Gerichtssaal belichtet. Hier zeigen sich Vernichtung, Beschämung und Erniedrigung meiner Bedürfnisse (und Bedürftigkeiten). Disreguliert ist kaum eine Kontaktaufnahme möglich. Meine Scham braucht oft einfach mehr Zeit, dann geht sie mit (statt gegen mich an).

Härte braucht es (brauchte ich) zum Überleben. Brauche ich die Härte gerade oder nicht? Wenn die Werkzeuge/Mechanismen nicht mehr funktionieren, gilt es sie fallen zu lassen. Mir bewusste Impulse erlauben und die Möglichkeit der Wahl gönnen. Wem in mir gebe ich nach, welcher Impuls bringt Neues in mein Leben? Mein Herz kann entscheiden, dass dieser Körper mit allen Gefühlen und Empfindungen ein Recht auf Leben hat. Ich kann realisierend, dass ich geatmet werde und damit ein Recht darauf habe, dass meine grundlegenden Bedürfnisse erfüllt werden. Meine Bedürfnisse sind meine Menschenrechte.

Die Traumata, die ich in meiner Kindheit erlebt habe, haben mein Leben geprägt wie kaum etwas anderes. Lange haben sie mir die Möglichkeit genommen mich zu lieben. Ich dachte, ich wäre so kaputt, wie ein beschädigtes Objekt, zu kaputt, um geliebt zu werden, aber noch zu ganz, um mich fortzuwerfen. Der große Herzschmerz war rückblickend immer wieder mal ein Geschenk, ein heiler sprich ganzer in mir werden, ein zur Essenz werden, weil alles andere wegfiel und aufhörte möglich zu sein. Es kann mir nichts genommen werden, was ich nicht in Wahrheit bin und alles andere wurde mir schon genommen.

Es ist meine Reise vom Trauma in die Liebe. Wenn ich all diese Traumata überlebt habe, werde ich auch die Heilung ertragen. Heilung heißt nur Öffnung. Erst dann kann ich ganz innegehalten, innig gehalten mich selbst bemerken, beobachten und mein Fühlen, Spüren und Erfahren vollkommen zulassen. Das Vertrauen ist der Kelch der Liebe. Der Halt für die Liebe ist mein vorsichtig entstehendes Vertrauen ins menschliche Leben. Trauma als Weg der Menschlichwerdung. Die Traumata sind eine rohe Kraft, die in mir liegt. Eine Kraft, die mich schmiedet und formt, wenn ich sie in mein Herz lasse und bereit bin, mich von ihr formen zu lassen.

Ich bin da für mein Herz und meine Wahrheit.

Was geschieht, wenn ich nichts von mir erwarte? Liebe für das was und wie ich bin!

Vielleicht kann ich dann die Anderen mitnehmen oder sie nehmen mich damit oder auch nicht.

Nichtwissen. Keine Antwort kann auch eine Antwort sein. Die Stille kennt keine Fragen und kann auf alles eine Antwort geben.

NEIN, nicht alles was geschieht ist ein Geschenk für mich und in Liebe. Liebsein ist eine Traumafolgestörung und auf alles mit Liebe antworten ist ein Konzept voller Selbstunterdrückung (von Wut, Angst, Grenzverletzung, Scham, Traurigkeit und Ohnmacht). Mit dem spirituellen „was würde die Liebe tun“ wandert alles aus der Körperwucht in den Kopf wo eine Selbstvergiftung mit Autoaggression einsetzt. Die Alternative ist sein was ist. Spüren, fühlen UND ausdrücken was wirklich in mir ist. Es geht um die Zustimmung für das was in mir ist und entsteht, anstatt mentale Liebe und Licht darüberzuschütten, wo sie gedacht nicht ist. Widerstand, Trotz, Wut, Angst sind erlaubt. Nein ich muss nicht auf alles eine liebvolle Antwort haben. Alles andere ist mentale Selbstverarschung. Liebevolles ist gut zum Leben (weniger zum Überleben). Manchmal geht es ums Überleben, es ist die Basis fürs Weiterleben.

Authentisch bin ich nicht nur wenn ich aus meinem Wesenskern da bin, sondern auch im meine Schutzmechanismen offenlegen, im die Nöte kommunizieren, in der unsicheren Scham die aus Todesangst immer noch schweigt, im vorsichtigen Abtasten, ob ich gerade zu viel oder okay bin, im Teilen der emotionalen Zurückhaltung, die nicht überwunden werden kann, in der empfundenen Verzweiflung. Die Schutzstrategien sind auch echt, sie haben mich überleben lassen, erlauben mir diesen und vielleicht einen nächsten Moment zu erfahren. Im Schützen bin ich auch da, da ist dennoch Kontakt, es braucht nicht alles aufgemacht werden. Ich bin immer nur so weit, wie mein Körper mitgeht. Scheue Blickkontakte sind genauso Ewigkeitsmomente wie gehaltene Augenblicke. Das für mich ganz kleinschrittige in der Not und im Schmerz Kontakt aufnehmen ist okay. Etwas rein lassen was draußen war aus dem inneren und äußeren Kontakt. Versuchen den Kontakt zu halten und erfahren von „bleiben dürfen“. Heute mit Not, Schmerz, Verzweiflung, Zuständen aller Art in Kontakt gehen und bleiben dürfen. Realisieren da ist heute Kontakt(möglichkeit) wo nie eine war. Oh wow welch ein Wunder, ich kann Verbundenheit erleben auch wenn ich Grenzen habe.

Hingabe ist nicht alles mitmachen, sondern mich achten und offen sein für Ekstase bis Kernverletzung. Mich mir selbst hingeben ist radikales Beenden des Liebseins. Mit bestimmten Menschen bin ich richtig lebendig und sicher in meinem Sein. Mit anderen verschwinde ich ins Nirvana. Alles darf sein, wenn ich mich öffne, auch das wieder Verletztsein zu fühlen, weil es mir um die Liebe geht. Meiner Weiblichkeit geht es in der Tiefe ausschließlich um Liebe. Das wahre Selbst ist meine Liebe!

Alles was in mir Trennung erzeugt (um anderen nahe zu sein) ist nicht die Liebe. Wenn ich im außen verlassen bis abgewiesen werde, brauche ich meinen eigenen festen Halt. Ohne Halt in mir kann den Ablösungsprozess nicht im Vollkontakt fühlen, weil ich im Gefühl des Schmerzes ertrinke. Loslassen und Empfangen sind Prozesse und die brauchen Zeit, Raum und die Erlaubnis meine Wünsche ins Leben zu bringen. Es ist mein (freier?) Wille meinen Raum für die Seele, das Christusbewusstsein, mein wahres Liebesselbst zu halten und zu hüten. Das inkludiert die Angebote meinen Raum mitzuhalten und mich zu beschützen anzunehmen. Heute sind besondere Menschen in meinem Leben, selbst wenn ich schwach und hilflos bin. Ja manchmal sogar dann, wenn die Kontaktaufnahmemöglichkeit unter meiner Wahrnehmungsschwelle liegt. Ich darf mich danach sehnen, es mir wünschen und brauchen, dass wer da ist. Ruhig da ist, zugewandt da ist, wohlwollend da ist, bleibend da ist, wiederholbar da ist, auch wenn ich passiv bin, bei mir ist.

Gesunde Bindung ist immer wechselseitig! Ich kann nicht sicher an jemanden gebunden sein, dem ich egal bin. Echte Autonomie geht erst aus sicherer Bindung heraus. In mir wirkt die Verlassenheitswunde des innerlich verlassen Werdens und ständig davon bedroht Fühlens. Mein System ist darauf programmiert immer wieder verlassen zu werden. Ich brauche die Erfahrungen der „nicht unmittelbar verlassen werden Sicherheit“ die meint, dass wir miteinander ringen und wieder zusammenkommen können. Wenn ich mich jetzt wieder binde, dann schrillen die Alarmanlagen in allen Strukturen „wenn du auch wieder gehst, dann sterbe ich endgültig“. Die automatische Reaktion auf Kontakt in meinem Körper (der so viel Schmerz erlebt hat) ist dicht machen wie eine Auster. Ich hol(t)e oft keine Hilfe, weil ich nicht vertraue.

Gefunden- und Angenommenwerden ist essentiell. Sanftheit spricht mein Nervensystem an. Mir sanft und milde auch im emotionalen Sterben ein Ort der Erlaubnis sein. In und zu mir sanft, menschlich und liebevoll sein braucht meine Konsequenz und ein Feld in dem das willkommen ist. Ich brauche bleibende, emotional Feedback gebende, wiederholbare sichere Bindungserfahrungen möglich machende Mitmenschen. Mit ihnen kann mein Körper lernen, dass es sicher ist im Körper zu sein mit Menschen. Dann kann meiner Seele in mir leben und der Körper weich, zart, verletzbar, lebendig sein.

Verbundenheit ist ein Geburtsrecht und durch Anstrengung nicht erreichbar! Ich als menschliches Wesen brauche physische und emotionale Sicherheit. Ich erlaube mir Sicherheit und Sein. Die Sicherheit ist in meinem Bewusstsein und dem Vertrauen ins Geführtsein. Wenn ich etwas brauche, darf das da sein und um Hilfe gebeten werden. Ich lasse zu, dass sie mir auch menschlich geben werden kann. Ich möchte nie mehr den Menschen, der ich auch bin, abwerten.

Nur wenn ich mich um mich kümmere, kann ich mir vertrauen. Ich will meine Komfortzone werden und sein. Gott ist schon da. Das unverteidigte menschliche Herz darum ringt es in mir.

Meine Seele bringt sich über das Gefühl zum Ausdruck. Sie will mit dem Körper erfahren. Der Körper ist der Container für mich. Der Körper kann Leben halten, der Verstand nicht. Es geht nicht ums Entscheiden, sondern ums Verbinden, Verinnerlichen und Verkörpern! Ich kann nur so wahrhaftig sein, wie ich bewusst bin. Wahrhaftigkeit entspannt mein System, vor allem emotionale Wahrhaftigkeit. Es schafft einen Raum für mein Dasein. Alles was hier nicht lebbar ist fühle ich und es verbleibt im Jenseits. Erst durch das Daseinlassen erschaffe ich mich wirklich.

Mich erkennen ist unspektakulär und ohne Rezept, denn es geschieht nur durch meine ganz eigene innere Entscheidung, es zu wollen. Der (freie?) Wille ist ja deswegen für mich erschaffen worden. Ich wünsche mir das heile Seelenselbst und das Geschenk des Christusbewusstseins zu empfangen, aus- und weiterzutragen. Hier berührt mich die Reinheit in der Absicht des eigenen Herzens. Heimat und Frieden liegt letztlich dauerhaft nur in der eigenen Präsenz. Hingabe an den Prozess in einem behüteten Raum, um den ich bitte, bete, mich sehne.

Ich brauche nur wenig und doch viel von mir:

Die Würdigung jedes Zustandes,

meine offenen Handteller

gegen den Himmel gerichtet,

Augen, die sich selbst sehen,

wenn sie mich ansehen,

und das okay dafür,

dass alles unvollkommen ist,

und das gerade darin das Fundament

der Erfüllung liegt.

Der Sinn meines Lebens ist es die bedingungslose Liebe zu mir selbst durch und durch zu erfahren.

Mein/e Liebe/n ist verlässlicher, als alle Liebe die ich jemals von außen bekommen habe. Meine Liebe ist eher still und will meist einfach nur fließen. Ich bin Liebe und die Liebe ist für mich. Ich wähle, dass ich jetzt bedingungslos mit mir in mir bin.

Mein Leben ist ein Wellenatmen und aus Herzschlagfolgen.

Ein Leben in Gegensätzen. verstehen, was mir zustößt. Es hatte Hand und Fuß. bis es sich auflöste, ehe die Zerstörung der Muster geschieht. Unter den Umständen und dem Druck meiner Ehrlichkeit

zerbrach mein Bemühen um Liebe und Leben. Die Selbstkontrolle war meine Sicherheit. Kontrollverlustig der Angst vertrauen in der Leere wird Sprachlosigkeit eine Chance. Bestürzung ist die Chance, wieder ein Stück Verlassenheit zu fühlen. Hilflosigkeit ist die Chance, Vertrauen kosten zu lernen. Ich erspare mir und dir kein Gramm meiner Wahrheit, weil ich dich und mich bedingungslos(er) liebe.

Das freigelassene Abenteuer beginnt.

Der Moment ist das Fundament.

Wahres Sein beginnt mit Nichtwissen.

Das ganzes Leben ist ein Liebesportal.

Ich liebe um zu lieben.

Das was lebt (und bleibt) ohne Bemühen ist die Liebe.

Bedingungslose Liebe kann es erst geben, wenn das Vertrauen bedingungslos ist. Dann kann ich das „bedingungslos geliebt sein“ erleben, akzeptieren, fokussieren. Es heißt also vertrauen zu lernen. Vertrauen in ein größeres Wollen UND Vertrauen als Kleines gewollt zu sein.

Mit menschlicher UND göttlicher Liebe wird der Körper zum Kraftplatz.

Gott wie Mensch spiegelt mir nur die Liebe zu mir selbst.

Herzensdank an all die liebevollen Spiegel!

Der schönste Ort liegt in einer Umarmung, die von Herzen kommt und die um den Schein weiß,
der geht, wenn das Sein bleibt. Er liegt in einer Stimme, die nicht das Erlernte beschreibt, sondern das Erliebte benennt.

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