Freiheit unter der Schädeldecke und Hingabe an das Herz in diesem Körper

Ein langes Wochenende Tanz aus dem Trauma in die Leichtigkeit des Seins.

„Ich stehe in Flammen, lachend.

Meine Asche lebt!

Tanzend kehrt meine Asche zurück.

Tausend neue Gesichter.“ Rumi

 

Zurücklassen was war, die Existenzängste,

die Gedanken der Lebensmüdigkeit,

die Windmühlen der Dämonen, die Enge des Alltags.

Nein zu allen Geschichten als Ja zum Moment.

Einlassen, das Leben ist immer nur jetzt.

Es gibt nichts mehr auszuhalten, ich darf an mir selbst dranbleiben.

Beginnen aufzuhören und mich dem Körper hingeben.

Erinnert werden an den Atemfluß.

Jedes Mal aufs Neue liebevoll weiteratmen.

Bewegen, Flügel an den Füßen, Becken, Gebärmutter und Wirbelsäule tanzen.

Schwitzen, Feuer und Aggression, das wilder Tier in mir erwacht und lebt sich aus,

die Wurzeln der Rebellion vibrieren.

Grenzen spüren, wahren und weiter spüren.

Hitze aufsteigen lassen aus dem Becken, irgendwann kommt sie ihm Herzen an.

Verbundenheit verbrennt fließende Gefühlsgewässer alten Schmerzes des Verleugnens, Versteckens und sich Ergebens.

Wandlung vollzieht sich.

Körper, nur mehr Körper, ständig neu, immer weicher, klarer, intensiver mich spüren.

Ja ich darf meinen Körper leben, ausdrücken ihm Raum geben!

Alles berührt mich, mir erlaube mit allem zu sein.

Kann ich dem Leben vertrauen?

Misstrauen gegenüber dem Vertrauen; Vertrauen gebären und nähren.

Das Herz will schlagen, dieser Körper will leben, sich bewegen, mich bewegen.

Dieses Herz schlägt unaufhörlich kraft- und liebevoll für mich.

Ektase, Glückseligkeit im Tanz aus dem Herzen dieses Körpers.

In der Tiefe fühlen und spüren „ja, dein Wille geschehe“, dankbar in Gott sein.

Im Bewusstsein der großen Mutter baden, mir selbst die beste Mutter sein.

Beschenkt werden, Wunder erfahren, Halt finden, wahrhaftig gesehen werden.

Die Liebe lebt noch. Alles ist gut. Barbara

 

Pin It

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.