Operieren am offenen Bewusstsein!

Aufwachen ins Jetzt! Aufwachen in der Wirklichkeit. Wahrnehmen was jetzt dran ist und alles andere so gut es geht sein lassen.

Es gilt 100% Verantwortung für mich selbst zu übernehmen und mich als Schöpfer anzuerkennen. Erwachsen sein bedeutet eine Wahl (Freiheit) zu haben, Kinder sind abhängig.

Ich habe aufgehört auf eine bessere Vergangenheit zu hoffen. Das einzige was veränderbar ist, ist der Blick und die Folgen, niemals das Ereignis. Trauma kennt keine Zeit und ein Loswerden funktioniert nicht. Es geht nicht um das immer wieder erleben, sondern ums Neuerleben. Eine neue Komponente erleben und eine neue Erfahrung etablieren (da ist jetzt jemand da im außen und im inneren in Form der Erwachsenen, es ist vorbei). Die Selbstregulierungsfähigkeit wächst in Verbindung zu mir und zu anderen. Mit dem Schmerz und mit der Welt verbunden sein und bleiben fordert mich heraus!

Leben ist ein sich selber erkennender und erlebender Prozess, ein sich selbst erfahrender Lebensstrom. Meinen Schmerz annehmen, zu mir nehmen, fühlen, er ist ein Teil meines Selbst. Auflösen meint hinsehen, durchfühlen und bereinigen. Es braucht ein Trauern, um die Dinge in die Vergangenheit wandern zu lassen. Den Schmerz nicht abwehren, sondern immer wieder ehren und integrieren! Der Schatten will das Licht angreifen und dieser Angriff ist sein Untergang, weil dann Licht in den Schatten kommt. Sei ohne Schuld, Strafe, Opfermodus und Erwartungen! Lege die Intentionen offen. Radikale Ehrlichkeit ist meist für den Sender viel schlimmer als für den Empfänger! Das ehrlich sein meint die Gefühle und Körperwahrnehmungen im Moment da sein zu lassen und offen zu kommunizieren, es bezieht sich nicht auf die Geschichten im Kopf. Fehler sind Treppen zum Erfolg.

Das Schlechteste in uns zeigt sich dadurch, dass es sich verstecken will und das Beste in uns zeigt das Schlechteste in uns.

Hingabe an die Energetik des Augenblicks! Wenn ich das was ich immer tue NICHT tue kommt das weggesperrt Gefühl wieder. Die Energien auftauchen lassen, hinschauen und echt dafür gehen. Jede Art von Unehrlichkeit die du erträgst, macht dich weniger gelassen.

Das was ist von ganzem Herzen annehmen; auch das Allerschlimmste in Dankbarkeit. Danke für diese Erfahrung als Grundhaltung zu allem leben. Transformation ist das innere ja zu dem was ist! Und Atmen ist das innere ja im Körper zu dem was erscheint. Dann wird erfahren und erlebt was unterdrückt wurde und dadurch löst es sich Schicht für Schicht. Der fixe Widerstand weicht auf, die Gefühle fließen, Integration passiert. Ein Ankommen wo wir jetzt wirklich sind löst die fixierte Vergangenheit. Es gilt immer mehr erwachsen und erwachter im Sinne von bewusster zu werden.

Das Absolute der Urgrund des Lebens (Gott) ist oft nicht so interessant wie die Bewältigung des Relativen. Das Absolute kann nicht als relative Wahrheit auftauchen! Es offenbart sich widersprüchlich, paradox, konfliktreich mit reichlich Traumaenergie. Diese unangenehme Energetik zeigt auf das Absolute und erhebt unsere Natur. Alles was eng und schmerzhaft ist will sich befreien, es verschafft sich Möglichkeiten.  Trauma bedeutet, dass ein Teil der Seele nicht wirklich im Körper ist, wir wollten in den/m traumatisierenden Situationen diese menschliche Erfahrung nicht machen. Irgendwann später wird die kontrahierte Energie wieder frei, in den Körper zurück gebracht und die Erfahrung integriert. Die Traumaenergetik darf sein, sie wird gehalten bis die Informationen, die sich zeigen wollen durchs da seien dürfen, heilen. Trauma ist das Beste was es gibt. Es entsteht eine Niederwerfung vor mir selbst als Mysterium des sich verändernden Soseins.

Heilung bedeutet Vergebung und Vergebung meint mir und dir zu begegnen als wäre nie etwas passiert. Jede Geschichte sein lassen und jetzt da sein. Wirklich sehen und sein, mir und dir begegnen. Staunend das eigene und die umgebende Wunder erblicken. Voll Präsenz gegenwärtig sein.

Ich bin ein tiefer langsamer Mensch der viel und gerne fühlt. Wie tief bin ich bereit in das Mysterium meines Lebens einzutauchen? Wie nackt kann ich mir mich selber zeigen? Vielleicht ist eine erwachte Beziehung mit mir selbst eine Mischung aus für mich offen sein, mich sein lassen, halten, versorgen, lauschen, mit den Energien tanzen und allem Leben erfahrend gegenüberzutreten. Der Anker und Halt ist das „ich bin“ diese Gewissheit immer zu sein, auch immer gewesen zu sein, Leben zu sein, das Erfahren des Gewahr seins in dem etwas geschieht oder auch nicht. Erwachen meint Annehmen, die Energien des Augenblicks halten, alles wird wahrgenommen und gefühlt, eine totale Hingabe, akzeptieren jeder Situation, losgelassen in reiner zeitloser Existenz sein.

Die Wahrnehmung findet statt und das was ich daraus mache sind Programme! Auch die Wahrnehmung ist nur ein Konstrukt wie der Körper (Materie existiert nicht, nur Schwingungen, selbst der Raum ist nicht wirklich), Emotionen (grenzenlos, ständig wandelnde Energien), Verstand (seltsamer unkontrollierbarer manchmal lenkbarer Strom von Gedanken von woher auch immer) und selbst der Beobachter ist wie das Ich ein Konstrukt erlernt aus Zuschreibungen, gespeichert als Set von Programmen und Wortdefinitionen, ein rein subjektiver Traum.

Am Morgen erwacht man in den Traum! Zwischen Anfang und Ende ist die Zeit, zwischen Ende und Anfang ist die Ewigkeit. Dann ist auch Trauma als überfordernde Wahrnehmung gar nicht real existent!!! Oder ist die Materialisierung eigentlich die Traumatisierung? In den Körper kommen auf jeden Fall als Begrenzung der Seele. Gibt es also ohne Traumatisierung keine Bewusstwerdung?

Die Durchlässigkeit in der Leere und mir Erlauben das Nichts zu sein lässt ein Licht erscheinen. Ich bin die Transzendenz, kein Erlebnis, keine Erfahrung, lediglich ein nichts als Sein. Ich bin der Raum dessen was wahrgenommen wird. Das Licht scheint durch die Ichidentitäten, die wie eine Serie von Biographiefilmen vor einem unendlichen Hintergrund ablaufen. Diese Ichidentitäten sind wie ein Konzert aus vielen Stimmen, ein Gewebe aus Beziehungen, ein Geflecht von Wirs.

Aufmerksamkeit bringt Information/Energie in Form. Wir sind ein Auftrage – nicht wir haben einen Seelenauftrag – in kosmischer Anbindung. Wenn wir ein höheres Bewusstsein anzapfen, zapfen wir alle das Selbe an. Es geht nicht darum etwas zu schaffen, es geht darum zu sein. Und dieses Sein ist so wie man wirklich ist. Echt mit sich verbunden. Alles wird gesehen, geachtet, gefühlt und bekommt Raum. Es geht nicht darum glücklich zu sein, sondern darum sich selbst genau so wie man ist zu akzeptieren! Die Sehnsucht nach dem Paradies – totales in Eintracht und Frieden sein – ist unerfüllbar weil jenseits der Erde. Das Paradies auf Erden ist ein in Frieden mit der Zwietracht sein und zustimmen zu dem was ist. Eine Haltung des sich zur Verfügung Stellens für die Erfahrungen mit den Konflikten und den dabei spontan entstehenden Gefühlen. Gott ist Energie und die Sprache Gottes sind die Gefühle. Ich entscheide mich für den himmlischen Weg und Dienst.

Wenn ich mein Herz spüre pocht pures Leben in allen Farben getragen von Gottes Gnaden. Wenn ich mein Herz spüre küsst Gott/Göttin der Liebe mein Leben. Wenn ich mein Herz spüre tanzen meine Zellen in Mitten der Schmerzwellen zauberhafte Bewegungen. Dieses Leben ist ein Faden meines Herzens im kosmischen Wollknäul mit dem Gottes Katze spielt. Wenn ich mein Herz spüre bin ich am Leben!

Da draußen sind Menschen, die kennen mich besser als meine Familie, weil sie denselben Geist einatmen. Zärtlich streichelt dieses Einatmen meinen Innenraum. Am liebsten möchte ich sie alle umarmen. Vielleicht kannst du meine Umarmung fühlen. In Liebe Barbara

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