Mut, Hingabe und Glaube!

Einsicht ist Gnade –

Du kannst sie nicht wollen.

Wenn es der Gnade gefällt,

schenkt sie sich dir –

da kannst du nichts (falsch) machen.

 

An der Grenze oder am Abgrund kommt Einsicht, sind wir angesprochen vom Geheimnis des Seins. Dort, wo wir nicht mehr selber sprechen, nicht mehr selber agieren, an jener Grenze der Ohnmacht, offenbart sich uns in einem ahnenden Fühlen das Unerhörte, das Unfassbare. Dieser Erfahrung standzuhalten, ihr nicht auszuweichen (um Schmerz zu vermeiden), sondern mit offenen Augen in die Schwärze der Nacht zu blicken, braucht Mut. Auf alle Fragen eine Antwort zu haben ist einfach und entspricht dem Kontrollverlangen des Ichs. Sich aber der letztlich unbeantworteten Fragen und dem Unsichtbaren, dem Geheimnis des Lebens und des Todes und seinem Schweigen anzuvertrauen, das braucht Demut.

Ich habe seit langem mal wieder ein Seminar gemacht, und es war gut gemacht, sehr erhebend zum Thema „Erkenne deine Essenz“ und es ging im Sternenstaubseminar von Seom (ich schätze und liebe Patrick sehr, seine Musik ist die allerbeste Verbindung von Spiritualität und Rap, das Konzert am Sonntag war ein Traum!) darum im Zeichen des Guten Inspiration zu bekommen für dein eigenen Weg.  Viele gute Fragen, berührende Musik, Manifestieren vom Feinsten.

Gut eigentlich, nein gar nicht in mir ist es leer in der Fülle. Zusammengefasst gesagt: „Scheiße, ich hab überhaupt nichts kapiert.“. Ich habe keine Ahnung vom guten Leben, wie wozu mit wem wie lange wie tief …

Wie?!

Wie kann ich menschlich verletzt, offen, hilflos UND gleichzeitig göttlich unverletzbar, verbunden, kraftvoll schöpfend sein?

Was begehrt mein Herz? Was ist das Herz und was der Verstand? Wer will was? Wer bin ich überhaupt? Wohin führt das alles?

Wo stecke ich fest, wo will ich nicht weitergehen? In eine Partnerschaft und selbstständige Tätigkeit.

Liebe die nicht erwidert wird, wird zur Sehnsucht und die ist in meinem Leben die größte Kraft.

Meine Motivation ist: Ich therapiere mich selbst und mache das teilweise öffentlich. Der Psychologe in mir ist angelegt, genauso die Philosophin.

Wie kann ich aufhören mich zu schützen und zurückzuhalten?

Wie kann ich die göttliche Schöpfung in und durch mich wirken lassen?

Wie komme ich in die Kraft zu Wahrhaftigkeit?

Indem ich alles nicht Wahrhaftige seinlasse! Großartig dann bleibt ja nicht mehr viel übrig, zumindest nichts was als Lebensinn oder Vision dient. Ja am meisten macht es mir Freude zu Fühlen. Fühlen und gefühlt werden, wirklich in der Tiefe sehen und gesehen werden,  alle Gefühle einfach da sein lassen und mitfließen im Strom des Lebens. Spüren und Fühlen herrlich. Zum Beispiel ich bin alleine und fühle mich nicht geliebt. Es ist traurig, aber es ist keine Qual und kein Drama, es kann gefühlt werden und hört wieder auf.

Anscheinend brauche ich den Schmerz, um den inneren Schweinehund zu überwinden.

Warum? Darum.

Am besten sagt man dem Verstand immer wieder mal: „ich hab keine Lust mit dir zu diskutieren“. Keiner zwingt mich meinem Verstand Antworten zu geben. Die Antworten kommen durch fühlen und erkennen aus der Stille heraus.

Alles was man erfahren darf ist ein Geschenk. Und wenn es weh tut, ist es ein großes Geschenk in einer grauslichen Verpackung. Natürlich ist es mühsam, wenn man zusammenbricht im Schmerz, aber am gelebten Gefühl ist noch keiner gestorben. Erlaube deinem Schmerz dass er dich verwandelt nicht das er dich tötet. Wir können immer untergehen und aufgehen.

Eintauchen in die eigene Trauer und Schwäche. Fühlen alles was ist und sich verdichtet in dem Satz „Ich bin zu schwach zum Leben.“. In der Stille danach antwortet etwas, das ich als Herz oder Quelle beschreiben kann „Ich lebe dich.“ Geborgenheit breitet sich aus, tiefe Freude und schließlich Liebe, wow was für eine Erleichterung. So fühlt es sich also an glücklich zu sein. Zutiefst berührt von mir selbst. Wow ich bin restlos selig, grundlos nur weil ich bin. So fühlt es sich an wenn Wahrnehmendes und Wahrnehmender zu einer Einheit verschmelzen. Dieser Zustand trägt mich durch die Ferienwoche und ich bin damit mit dem Bewusstsein in tiefem Kontakt auch wenn es Arbeit gibt. Die morning pages (freies Schreiben im Aufwachprozess am Beginn des Tages) kann ich nur an weckerfreien Tagen entspannt genießen, sie füllen sich und wollen hinaus durch mich hindurch zu dir und in die Welt:

 

Akzeptiere was du fühlst!

Akzeptiere wie du dich fühlst!

Ich habe ein Gefühl, also kann ich es nicht sein.

Je größer deine Wahrnehmung, umso kleiner deine Probleme.

Alles was zugelassen, gesehen, erfahren und gefühlt wird kann heilen.

Erlaube dir du selbst zu sein.

Die Führung ist in uns, es braucht einen achtsamen Selbstkontakt, um sie wahrzunehmen.

Das Leben will sich ausdrücken.

Aus purer Lebendigkeit entsteht alles.

Das Leben will mich leben lassen.

Die wahre Freiheit ist es lieben zu können.

Im Herzen musst du dich nicht suchen, da bist schon angekommen.

Tauche ein in deine Wahrheit und sei diese Atmosphäre.

Öffne dein Herz, zeige dich verletzbar, teile deine Essenz!

Du bist das Licht, das deine Tränen trocknet.

Die eigene Wahrheit sich selbst gegenüber annehmen und kommunizieren.

Gib der Realität Kraft.

Auch ohne Verdienst ist es verdient.

Ich verdiene es auch wenn ich bewusst nichts dafür getan habe.

Das Leben ist ein Geschenk.

Um selbst zu sein hilft es zu teilen wer du bist.

Sei Mensch und Gott, sei Trennung und Einheit.

Alles Liebe.

Warum? Darum.

 

Ach ja und sollte es noch Inspiration brauchen hier sind meine neugeborenen Affirmationen:

Ich habe mich entschieden eine erfüllte Beziehung auf allen Ebenen zu führen.

Ich habe beschlossen meinen Wert zu erkennen und nach außen klar zu kommunizieren.

Bei Tag und bei Nacht werde ich in jeder Beziehung gefördert.

Ich lebe würde- und wertvoll als wahrhaftig tiefe Liebe.

Erinnere mich wenn ich dir begegne und fühl dich von Herzen umarmt! Barbara

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Ein Gedanke zu „Mut, Hingabe und Glaube!

  1. Liebe Barbara,

    danke dass du das mit mir geteilt hast! Ich verstehe dich gut und fühle mit dir.

    Ich hab vorhin bei flow summit von Thaddaeus Koroma was tolles gehört:
    Wenn ein Problem auftritt und etwas ganz schwer ist, eine richtige Herausforderung, dann kann ich brechen. Ich kann entscheiden wie. Ich kann auch wie ein Knicklicht brechen, dass dann ganz toll leuchtet. Das ist so schön!
    Ich umarme dich ganz fest! Hab einen schönen Sonntag und ich freue mich schon auf Montag 🙂

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