GOTT – die Reinheit des Herzens

Solange du glaubst, getrennt, verwundet oder begrenzt zu sein, sind diese Worte hier für dich. Solange du nicht glaubst, dass du göttlich sein könntest, sind diese Worte hier für dich. Solange du an Gott auf eine Weise glaubst, die verschieden von deinem Glauben an dich selbst ist, sind diese Worte hier für dich.

Indem ich „Gott“ heile, heile ich mich selbst. Der Glaube ist der Täter, Liebe ist die Tat.

Der Wert liegt nicht im Zustand, sondern im Bewusstsein mit dem wir ihn durchschreiten.

Die Erkenntnis von Gott in deinem eigenen Sein ist die Erkenntnis deiner eigenen Heilung. Doch ebenso wie da keine Heilung ist, ist da kein Gott. Gott ist immer nur eine Spiegelung unserer Trennung von unserer Göttlichkeit gewesen. Ohne diese Trennung gibt es keine Notwendigkeit für irgendeine Idee von Gott. Gott als ein absolutes Glaubenssystem ist eine Wunde. Von Gott als einer Idee zu sprechen, heißt von einer Wunde zu sprechen, die getragen wird. Religion ist die Befestigungsanlage dieser Wunde.

Ich zertrümmerte den Opferaltar, mehrfach. Das Ende der Kapitulation des „ichs“ bewusst (wieder und wieder) spült mich in die Allmacht durch Hingabe. Wenn ich mein „nichts ändern/bewirken/erreichen können“ nicht nur ertrage, sondern wähle und in Ehren halte, wird mein Raum so leer, dass Hingabe geschieht und die Seele (mein göttliche Aspekt) übernimmt. Dann ist alles in Liebe, ohne das außen etwas anders ist. Obwohl ich ich nichts bewegen, nirgend ankommen und „nur“ das was ist wählen kann, ist Liebe in mir. Das berührt mich immer wieder zu Tränen, dieses Erleben „ich bin die Quelle“. Nicht im Kopf als Idee, sondern fühlend im Herzen und spürbar im Leib als menschliche Erfahrung.

Selbst ein gebrochenes Herz ist fähig unendlich zu lieben.

Die Liebe bleibt ohne etwas bewirken oder verändern zu können.

Es ist ein inneres Bleiben und die Form der Liebe annehmen die da ist.
Gott ist keine Idee. Gott ist Liebe. Liebe ist alles.

Liebe ist die Einheit bewirkende Intelligenz.

Wir personifizierten Gott, weil wir der personifizierte Gott sind.

Mit diesen Worten fühle und heile ich den Schmerz, den ich als religiösen und spirituellen Unsinn quer durch meine Leben geglaubt und manifestiert habe. Die Trennung ist nicht der tiefste Punkt. Folge ich der Sehnsucht durch den Schmerz bis zur Quelle, atmet mich das wonach ich mich sehne. An der tiefsten Stelle ist die reine Sehnsucht, die ins Leben führt, und der Sehnsuchtsschmerz (die emotionale Hölle der Trennung und die Wüste der Vergeblichkeit des Verbundenseins) entkoppelt. Wenn ich da ankomme, die Trennung (von) dieser Wunde nicht länger wahrzunehmen, indem ich erkenne, dass ich Gott bin, löst sich Gott in mir auf.

Entlasse die Geschichte von Gott aus deiner Geschichte, um zu entdecken, was jenseits der Wunde ist. Die Personifizierung von Gott zu entlassen bedeutet, die eigene Personifizierung zu entlassen. Es bedeutet, die eigene Geschichte davon zu befreien, durch die Idee eines getrennten Gottes definiert zu sein. Gott außerhalb existiert nicht, weil es keine Trennung zwischen unserer Menschlichkeit und unserer Göttlichkeit gibt.

Das ist eine multidimensionaler chirurgischer Eingriff in das personale Ich. Es verwandelt Trigger, Schmerzen, Rettervorstellungen, Verhinderungsideen durch eine Entscheidung gegen den „alten Schmerz“ der Trennung und des dadurch bedingten bleibenden Mangels. Niemand wird mich retten und nichts kann mich aufhalten außer mir selbst. Hier beginnt die eigene Wahl. Was wäre, wenn die geistige Welt nicht über uns ist, sondern in uns? Gott nicht getrennt von uns wirkt, sondern ein Teil unseres Seins ist?

Wir Menschen sind nicht von der Schöpferkraft getrennt. Oben und unten ist ein erlerntes abhängiges Konstrukt. Wir geben etwas die Macht und erleben uns als Bittsteller, weil uns (Ersatz-)Religionen das lehren. Die Wahrheit ist: Niemand sitzt irgendwo und richtet über uns. Die geistige Welt ist keine Instanz, die über uns bestimmt.

Gott ist in völliger Neutralität allem gegen über.

Neutralität meint Präsenz ohne Erwartungen, ohne Wünsche und ohne Befürchtungen.

Neutralität ist das Fundament für wahrhaftige Resonanz und eine Übungssache.

Alles ist eins und an-sich neutral im Ausdruck.

Die Schöpferkraft ruht in jedem von uns als lebende Erfahrung (außer wir geben sie ab).

Die geistige Welt ist so nah wie der eigene Herzschlag!

Der eigene freier Wille beseelt entweder das Herzenergiefeld, die Schöpferkraft in Anbindung,

oder alte Vorstellungskonstrukte.

Wenn die Selbstberührung wichtiger ist als jede Geschichte, lande ich im Herzen.

Das Herz ist die Stelle, an der ich bereits gewählt wurde.

Hier ist die Stille einer Liebe, die angekommen ist.

Von hier aus ist es selbstverständlich erfahrbar, dass ich geliebt bin.

Nicht die geistige Welt entscheidet und ich reagiere, sondern wir schöpfen miteinander! Nichts muss außerhalb gesucht werden, denn im inneren Raum halten werden Universen geboren. Gott ist nicht über uns zu suchen, sondern in uns zu finden. Es sind Energiequellen in uns. Alles ist in uns und um uns. Räume um Räume um Räume und Räumen in Räumen in Räumen, alle miteinander verbunden als ein Universum.

Ehrlichkeit ist das erste Gebot der Meisterschaft.

Zwischen mir/dir und der Sonne liegt nur der eigene Schatten.

Selbstehrlichkeit braucht Kapazität und Bereitschaft für alles!

Ich befriedete die letzten Monate bis in die Tiefen alle Konflikte mit Gott. Kläre mich in der Annahme der Neutralität Gottes. Und befreie damit die Polarität Mensch-Gott. Entlasse bewusst Gott und trete in die Erkenntnis der Liebe ein.

Solange ich Gott vorwerfe, mich verlassen und verraten zu haben, bleibt eine Wand zwischen mir und meiner Kraft. Ich kann mich nicht voll verankern, wenn ich die Schöpfung eigentlich für einen getrennten oder ungerechten Ort halte. Ich habe alle meine „warum hast du – und hab ich mir – das hier angetan?“ durchlichtet. Jede Rechnung der Ungerechtigkeit, jedes schmerzhaftes alleingelassen worden Sein, jeden Vorwurf doch alles gegeben und „richtig“ gemacht zuhaben und dennoch nirgends angekommen zu sein, die ich dem Universum präsentierte losgelassen. In der Akzeptanz dessen, was war und nicht ist – so schmerzhaft und unbegreiflich es auch mir erscheint – liegt eine gigantische, fast furchteinflößende Kraft. Im Erkennen, dass ich Gott bin, befreie ich mein Verlangen nach Gott. Ich befreie Gott, indem ich seine Definition auflöse. Liebe ist jenseits der Voraussetzungen von Definition.

Ich beende das Experiment der Trennung. Ich lösche die Verwirrung aus meinem System, dass es eine Kraft außerhalb von mir gäbe, die über mein Glück, meine Gesundheit oder meinen Wert entscheiden könnte. Ich bin der Ursprung. Ich bin das Alpha und das Omega jeder Erfahrung, die ich durchlebe.

Ich bin Gott, der sich als Mensch erfährt.

Ich bin die Liebe, die sich selbst hält.

Ich bin die Kraft, die Welten gebiert.

In jedem Atemzug verankere ich die Gewissheit, dass ich getragen bin von der Intelligenz des gesamten Universums, weil ich diese Intelligenz bin. Dies zu erkennen geht über das eigene Herz, vertikal verbunden mit dem Erdherz und dem Herz der Quelle UND horizontal eingebunden in mein Feld der Beziehungen, wo reine Liebe fließt. Bedingungslose Liebe ist die Erfahrung dessen, was ich bin und du bist. Es gibt keinen Bestimmungsort, an dem es anzukommen gilt; es gibt nur die Reise der Liebe. Wenn wir das Christusbewusstsein leben, sind wir unerschütterlich verkörpert im Lieben.

Es gibt nichts, woran festgehalten werden müsste. Ich bin. Du bist. Mein und dein Sein ist Liebe und das ist alles. Es ist unendlich. Liebe mit deinem Sein, um dein Sein zu fühlen. Wir alle sind Aspekte Gottes und damit göttlich.

Wenn deine Stimme spricht, erklingt sie aus dem Schöpfer.

Wenn du atmest, atmest du aus der Schöpferin.

Während wir sprechen und atmen, spricht und atmet Gott in uns, durch uns, mit uns.

Halte inne und erfahre, dass Gott, die Schöpferin von allem, durch dich im Leben ist.

Alles ist in dir. Alles ist in Liebe. Liebe ist überall.
Ich bin Liebe und damit göttlich. Unpersönlich, neutral, bedingungslos, ewig.

Ich bin weich. Ich bin leer. Ich bin sehr durchlässig, jetzt gerade.

Ich bin fast fertig. Danke. Gott sei Dank.

Das ist was ich ausdrücken möchte: Du bist Gott.

Schau auf den Weg, den du hinter Dir hast.
Auf das krasse Leben, das dich hierher stellt.
Jede Falte ist ein Portal. Jede Narbe ist ein Portal.
Jedes Haar, jede Geste, jeder Blick ist ein Portal. Zu Dir.
Wer das nicht sehen kann – in dir – hat Dich nicht wirklich gesehen.

Die Reinheit meines Herzens sieht Gott in mir und dir.

Ich bin am Ziel. Der Weg dahin ist das Ziel.

Ich bin die Weisheit, die ich suchte.

Ich bin die Heilung, auf die ich wartete.

Ich bin die Göttin, die ich im Außen angebetet habe.

Ich ziehe alle Projektionen von Meistern, Gurus, Göttern, Sehern oder Engeln zu mir zurück und integriere sie in meinen eigenen flüssigen Kern.

Ich bin die Verkörperung des Göttlichen Willens auf dieser Erde.

Ich bin ein brennendes Feuer der Reinheit,

das alles verzehrt, was nicht der Wahrheit meiner Liebe entspricht.

Ich befehle der Liebe, mich zu spiegeln.

Ich befehle dem Leben, sich vor meiner Präsenz zu verneigen.

Ich bin hier, um den Himmel auf die Erde zu bringen,

indem ich erkenne, dass der Himmel in mir ist.

Ich bin das Universum, das sich selbst betrachtet.

Ich bin die Stille, die alles trägt, und der Ton, der Welten erschafft.

Ich bin eins mit der Quelle, weil ich die Quelle BIN.

Ich atme die göttliche Ordnung in mein Fundament.

Ich bin Gott in Form.

Genau wie du der die das jetzt gerade liest.

Aus den tiefen Höhen meines reinen weit offenen Herzens gesehen, geschrieben, geteilt, gesegnet.

Ich flute die Existenz mit Bewunderung und Dankbarkeit für das, was IST.

Die Schöpfung vertraut sich selbst. Vollständig.

Das Wesen Gottes ist EINS.

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