Es ist DER Weg zu sich, durch die ungefühlten Verletzungen hindurch, in die eigene Essenz.
Wahre Transformation beginnt nicht dort, wo wir aufhören zu leiden.
Sie beginnt dort, wo wir aufhören, vor der Wahrheit wegzulaufen.
Wenn die Narben des Lebens nicht mehr verstecken werden,
Verletzlichkeit und Berührbarkeit keine Schwächen darstellen,
sondern Wachstum und ein Zeichen für innere Stärke sichtbar machen.
Selbstablehnung ist die Ursache der meisten psychischen und körperlichen Krankheiten.
Die Realität beginnt im Blick. Schau neu hin auf alles was du abgelehnt hast.
Die Umkehr – Selbstannahme – Interesse, Geduld, Erlaubnis, Wohlwollen und Herzöffnung, die Heilung.
Heilung braucht einen Raum in dem alles da sein darf.
Liebe ist die einzige Heilung die existiert.
Ankommen gibt es nur im Herzen!
Es ist DIE Lektion für mich stabil in meinem Wesen zu bleiben und meine Essenz – Liebe – zu sein.
Mir war immer bewusst es gibt ein „nach der Heilung“, ein vollständiges Selbst sein (und es war vorher schon angelegt nur unbewusst). Es ist ein Rückweg, des Bereinigens und Entleerens aller Verletzungen und geglaubten Irrtümer über mich bis in den Kern des würdig und vollkommen Seins, weil das „ich bin“ von unendlichen Wert ist. Das zu verkörpern war ein Weg, der lohnendste von allen die ich beschritten habe.
Dazu bedarf es den ungefühlten Schmerz, alles was nicht nochmal passieren durfte (oder darf) zuzulassen. Bei mir zum Beispiel wirklich ganz real werden lassen „ich bin die Verlassene“ und nicht in die allverbundene Seelenebene wo alles fein ist ausweichen, sondern spüren und fühlen im Leib hier und jetzt (eigentlich schon ein längeres jetzt): Geöffnet fallengelassen, aufgebrochen verlassen und in meiner Essenz und allem drumherum vollumfänglich abgelehnt worden zu sein. Im unerwünschten persönlichen Sein atmen und allen Gefühlen begegnen. Es darf genau so sein und es ist als Erwachsene durchfühlbar. Die Frau, die ich bin kann dem Schmerz in die Augen schauen und den Leib zur Verfügung stellen, was dem Mädchen unmöglich war.
Die Kleine musste ihr Herz verschließen (für die erniedrigende, missbrauchende, nichts spürende, gefühlstaube Mutter mit dem Herz aus Stein), um in diesem kalten harten Milieu zu überleben. Permanentes gegen mich selbst sein war die Folge. Ein Kampf „ich gegen mich“, also mein „Liebe sein und ausdrücken“ unterdrücken, mein natürliches Fühlen und Empfinden vernichten, jede Hinbewegung betäuben. Das war katastrophal, weil es meine Essenz unterdrückte, viel Lebenskraft verbrauchte und mein Fundament der Verankerung im Herzen schwächte.
Ich hab viel versucht, mich bemüht, auf alles geachtet, gerungen, gekämpft, vermieden, mich abgelenkt und bin auf die Seelenebene ausgewichen, nur um diesen grausamen Schmerz „wieder die Verlassene zu sein“ nicht zu fühlen und nicht leibhaftig zu realisieren, das mir wenn überhaupt nur mehr mit emotionaler Kälte und Widerwillen möglichst minimal begegnet wird. In diesen Zeiten ist es möglich zu bleiben, mich genauso anzunehmen und die Wunde zu mir zu nehmen. Es ist da und darf gefühlt werden die Verlassenen zu sein, die nicht gewählt wurde und nicht mehr gewollt wird. Da ist auch die Verdrehung im Geist, die Liebe mit meinem Selbstwert verknüpft hatte, zu sehen und zu entlassen.
Die Wunde tut scheiße weh und ich schaue dem Schmerz ins Auge. Bin da, atme, weine (ja schon lange und es braucht Geduld unterdrückte Trauer von 40 Jahren zu entleeren und die der letzten drei Jahre ist dabei behilflich), fühle alles wie es da ist (immer bunter, lebendiger, fließender). Lasse es geschehen weh zu tun, zutiefst im Schmerz zu sein genauso wie in Glückseligkeit. Heilweinen im mich da abholen wo ich mich verlassen habe (meinen Wert, meine Würde) und heimkommen in die Einheit im energetischen Herzen. Ich bin der sichere Raum für jede Wahrnehmung und damit bedingungslos für mich. Mir selbst Boden sein und wurzeltief und kosmosweit ein Fundament bauen.
Um Becken und Herzen zu verbinden ist es nötig an der Zwerchfell Schwelle zu verweilen und sich all den Gefühlen hinzugeben, die abgespalten wurden. Hier ist das Tor zur Kraft, zum inneren Feuer. In diesem darf alle falsche Angepasstheit, fremde Identifikation mit den Überlebensstrategien und Traumafolgen gehen. Im sich auf den Boden jedes Gefühls fallen lassen bis zum vollen Einverstanden-Sein, dass ich das alles bin geschieht die Alchemie. Dies ist auch die Qualität der inneren Frau, die sich öffnet und all die Gefühle rein, durch und raus lässt. Empfänglich, weich, durchlässig im Fluss.
Hingabe ermächtigt das göttliche Selbst den eigenen Raum zu übernehmen. Hingabe geschieht in einem Moment der Gnade, wenn das, was erlebt wird, in diesem Moment genau so sein darf, wie es gerade ist. Es ist ein tiefes Loslassen, ein tiefes Aufgeben von allen Überlebensstrategien, ein Freiwerden von jeder Anspannung hinein ins Einswerden mit diesem Moment und mit sich selbst.
Der Raum in mir ist mittlerweile so sicher und mein Gefäß so weit, dass die Angst vor dem Verlassensein umarmbar ist, weil ich sie da sein lassen kann. Nichts mehr zurück und fest halten, sondern alles in der Sanftheit halten. Die Todesangst für immer vergessen zu werden. Die Urangst vor dem andauernden Verlust der Verbindung. Atmen und weiter fühlen kann, wo ich früher aufhören musste aus Mangel an Kapazitäten. Ich habe mich wieder voll und ganz geöffnet (für meine Nöte, die leisen alten und die aktuellen), begegne dem Schmerz, stehe im Verlassensein und bin da als die, die ich bin, als Liebende. Und das ist kein einmaliger Akt, das geschieht in Wellen, so wie die Seele sich Raum nimmt und in mir verkörpert. Je mehr Bewusstseinslicht rein kommt, umso mehr Ungesehenes wird sichtbar.
Das kreiert ein enormes Liebesfeld, weil die Angst die Verlassene zu sein wegfällt, der Erfahrungsraum durchwandert wird und im durchleben eine Realität hinter der Wunde erscheint. Mein wahres Wesen, dass alles lieben kann. In meinen Augen unendliches Mitgefühl und eine unfassbare Liebe im Herzraum.
Ich lasse das Herz lieben, wie es das fortwährend tut aus seiner Natur heraus, auch wenn der Verstand es nicht gut heißt. Er will vor Schmerz schützen, doch der Schutz macht das Herz eng und das tut anders weh. Es erschöpft energetisch und schwächt körperlich diese Zurückhaltung. Lässt eng und getrennt fühlen. Der Weg aus der Angst liegt in der Rückkehr zur Liebe.
Da gibt nichts zu verstehen, das ist eine andere energetische Liga, die über dem Verstand spielt. Jene der Liebe und Einheit mit allem was ist. Das Herz liebt bedingungslos. Das Herz schließt nichts aus, verdreht nichts und ist manipultionsfrei. Es gibt keinen sichereren Ort! Ich kann nicht scheitern, wenn ich meinem Herzen folge, nur wachsen in meinem „Liebe sein“.
Es ist nichts falsch mit meinem weiter lieben trotz verletzt, erniedrigt und entwertet werden. Ich bin in meiner Natur – Liebe – und lebe das. Ich kann auf die kalte Verbindung schauen, darin sein und auch all die warmen, herzlichen, nährenden, mein Wohl wollenden und mich rein spiegelnden Verbindungen ebenso sehen.
Das ist die wahre Bedeutung von echter Liebe, dass sie bleibt auch wenn ein Herz ihr gegenüber verschlossen ist und bleibt. Alles was ist wird in Liebe angenommen und das ist nur im neutralen Zustand der Entpolarisierung möglich. Liebe ist die Verbindung zu allem was ist. Hier ruht der Seelenfrieden der sagt: Es ist wie es ist und es darf sein.
Bedingungslose vollkommene Liebe hat immer das Herz für alle offen, auch wenn es persönlich weh tut und verletzt ist.
Hier und jetzt gelingt die Reife des Bleibens in meiner Essenz – bedingungslose vollkommene Liebe. Mein Erwachsensein wird zutiefst geschult davon nicht mehr abzurücken, unter keinen Umständen. Das ist es was mein Leben gerade ausmacht, in Liebe da zu sein. Sanft, klar, bestimmt und zentriert. Und damit fließt mir so viel Kraft zu wie noch nie. Aus mir und in mir und um mich pure Liebe.
Ich generiere ein riesengroßes Liebesfeld. Alle die großen Seelen haben eine miserable Kindheit als Prägung, es ist das krasseste Erinnerungsmerkmal im Erfahren von „ich bin Liebe“. Schmerzhafte Verluste, Missbrauch, Verrat, Vernachlässigung, Übergriffe usw. im irdischen Leben sind die Reifeprüfungen des Göttlichen. Bewusst wird daraus Heilung, Annahme, Liebe. Unbewusst wirken Urteil, Vorwurf, Angst, Härte und Trennung.
Ich war es und bin es immer noch, keine der Umstände konnte das ändern. Im Abbau der Angst vor der Begegnung mit dem Schmerz und damit fühlend da zu sein, kreiert sich ein Feld der Annahme und bedingungslosen Präsenz.
Loslassen geschieht dann, wenn Wahrheit gefühlt wird. Beim Loslassen geht es darum, das Außen loszulassen! Im eigenen Inneren alles was Nichtselbst ist klar und bestimmt nach außen zu führen (beziehungsweise Projektionen nicht zu sich zu nehmen und nichts davon sich zu eigen zu machen) und loszulassen.
Liebe entsteht indem wir uns selbst ehrlich begegnen und mit allen auch Schutzmechanismen, Schatten, verletzten Anteilen da sind und zwar mit Mitgefühl. Daraus wächst Liebe von ganz allein.
Jede sieht das Ungesehene im Verhältnis zur Klarheit der Reinheit des eigenen Herzens.
Die Wunde ist ein Erfahrungsraum. Indem ich mit ihr sein kann und darin bin, durchflutet über das Mitgefühl die Liebe den verletzten inneren Ort und die Realität hinter der Wunde erscheint – das eigene reine Wesen. Es war immer alles richtig mit mir und jetzt kann ich es auch genauso erleben. Und nun fließt selbst zu meiner Mutter aus meinem Herzen Liebe. Das ist die höchste Form des Übungsfeldes, selbst dorthin meine Liebe fließen zu lassen.
Die Liebe reicht dorthin, wo ich nie mit Liebe hinzureichen wagte. Das korrigiert, ergreift, berührt zutiefst und erhebt alles was gedeckelt war. Darunter kommt das was geschützt werden musste, die Reinheit des Herzens, die alles in der Essenz erkennt zum Vorschein. Es ist (m)eine Liebe, die alles segnet und überall hinreicht. Das ist die Hereinforderung, der Segen und die Verheißung zugleich. Der einzige Weg für mich wirklich glücklich und erfüllt zu sein, ist mein Herz ganz zu leben. Es führt mich in eine Energie von ultimativen Schutz und vollkommene Liebe. So bin ich die Quelle der Geborgenheit und bringe sichere natürlich bleibende Liebe in alle Felder.
Wähle dich selbst mit jedem Atemzug.
Nimm dich so wie du bist.
Führe dich zurück in deine Essenz.
Das Herz ist der Kern des ganzen Universums.
Danke, ich bin zutiefst dankbar lieben zu können.
Und mich zu finden im Tanz der sich suchenden Einheit.
In Liebe zu mir, zu dir, zu uns.
Die Reise der Liebe ist ohne Ende und Anfang.
Lasst uns ein Herz und eine Seele werden und sein.